LC Rapid Dortmund 2000

Buddenberg beim Nikolauslauf vorne dabei

Westfälische Rundschau
05.12.2005
Thomas Buddenberg (LC Rapid) drückte beim 2. Nikolauslauf des BV Teutonia Lanstrop im Hoeschpark im Lauf der Hauptklasse über 10km bis kurz vor dem Ziel mächtig auf das Tempo.

Der 35-jährige „Rapido“ hatte jedoch die Rechnung ohne Khalid Ghazi (runners-power Herne) gemacht, der auf den letzten 500 Metern den „Turbo“ einschaltete und in respektablen 34:42 Minuten vor dem Dortmunder gewann. „Bei mir lief heute alles nach Plan,“ freute sich Sieger Khalid Ghazi, der mit einer persönlichen Bestzeit von 34:06 Minuten zu Buche steht. Thomas Buddenberg, der momentan zwischen 70km und 80km pro Woche im Training herunterspult, konnte in 35:06 Minuten seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr wiederholen. Buddenberg war damit 37 Sekunden schneller als beim Lauf „Rund um den Fernsehturm“.
„Mit umfangreiches Training kann ich nun auch im Wettkampf umsetzten,“ befand Thomas Buddenberg. Mit seinen letzten Rennen war er nämlich nicht immer zufrieden. Recht groß war sein Frust vor allem beim Frankfurt-Marathon, als er sich wegen starker Kopfschmerzen in 3:14 Stunden ins Ziel „schleppte“. 2006 möchte Thomas Buddenberg am 9. April in Rotterdam einen weiteren Marathonversuch starten und eine Zeit um 2:45 Stunden anpeilen.
Ein recht schnelles Tempo wurde in einigen Seniorenklassen vorgelegt. In der Alterskategorie M 40 gab Georg Kott (TVA Wickede) in respektablen 37:09 Minuten Ralf Ermler (LT Bittermark, 37:29 Min.) das Nachsehen.
Bei den Über-45-Jährigen dominierte Wolfgang Ehmsen (Versatel Team) in 37:19 Minuten vor Dr. Jürgen Brunsing (LGO, 39:42 Min.). Weitere Klassenerfolge gab es für die Dortmunder Reinhold Hilmer (TUS Bövinghausen, 1. M 50 in 41:25 Min.), Dieter Hauptvogel (Tri-Geckos, 1. M 60 in 42:29 Min.), Willi Kuhl (TUS Wellinghofen. 1. M 65 in 52:24 Min.), Ernst Flügel (1.M 70 in 50:38 Min.) und Horst Krieg (beide Teutonia Lanstrop, 1. M 75 in 52:42 Min.).
Bei den Frauen war Birgit Schönherr-Hölscher (PV Triathlon Witten) über 10km in 38:52 Minuten ungefährdet. Für die 37-jährige Wittenerin war der Lauf ein langer Sprint, denn sie kommt aus dem Ultra-Bereich und legte die 100km-Distanz bereits in 7:53 Stunden zurück.
Vierte im Gesamteinlauf und gleichzeitig Siegerin der Klasse W 45 wurde Rita Nowottny-Hupka (LT Wischlingen), die sich von ihrem Marathon-Start vor einer Woche in Arolsen (3:40 Std.) wieder gut hatte und mit 42:27 Minuten persönliche Bestzeit lief.
300 Läuferinnen und Läufer starteten im Hoeschpark. Ein Teil des Startgeld-Erlöses wird Organisator Gerd Niemeyer an die Welthunger-Hilfe weiterleiten. Eine nette Geste war, dass Sportdezernent Jörg Stüdemann als Nikolaus verkleidet bei den „Bambinis“ den Startschuss abgab und ihnen nach dem Rennen ein kleines Präsent überreichte.