LC Rapid Dortmund 2000

Wilky steigert sich in Köln ganz erheblich

Westfälische Rundschau
08.10.2003
(P. M.) Trotz der 25 000 Starter musste Jens Wilky (LC Rapid) beim 7. Internationalen Köln- Marathon viele Kilometer alleine laufen.
"Die Top-Leute waren zu schnell für mich, und zum Hauptfeld klaffte eine große Lücke, in der ich mich mit wenigen Läufer befand", berichtete der 32-jährige "Rapido", der sich in respektablen 2:34:06 Std. gegenüber dem Dortmund-Marathon um knapp sechs Minuten verbesserte. Wilky belegte in dem Mammutfeld den 14. Rang (3. M 30) und war damit drittbester Deutscher. Trotzdem war er nicht ganz zufrieden: "Ich wäre gerne unter 2:30 Stunden geblieben. Bei Streckenmitte lag ich noch einigermassen im Zeitplan, doch dann fehlte mir jegliche Unterstützung."
Starke Ischiasbeschwerden ließen den Köln-Marathon für Elke Saalbach (LC Rapid) zu einer Tortur werden. Die 41-Jährige, die sich für den Notfall sogar eine Schmerztablette mitgenommen hatte, quälte sich nach 3:04:05 Std. ins Ziel und blieb damit deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Elke Saalbach läuft unter Schmerzen
Für die Ausdauerspezialistin kam es vor allem darauf an, die Gesamtwertung zu gewinnen, die sich aus den Resultaten in Köln und Dortmund zusammensetzte. Nun erhält sie von einem großen Reiseunternehmen ein Trainingslager finanziert.
Ein starkes Rennen absolvierte Triathlet Peter Weiß (Tri Geckos), der sich über seine Zeit von 2:56:18 Std. freute. Ihm folgten Arnt Kampmann (LG Finish, 3:06:17 Std.), Jörg Hohnke (LT Bittermark, 3:28:58 Std.), Manfed Lehrke (Viermärker, 3:39:31 Std.), Marco Hensel (Polizei SV, 3:44:27 Std.), Gerhard Kappert (LC Rapid, 3:51:36 Std.), Michael Plonus (Tri-Geckos, 3:55:41 Std.) und Norbert Sack (Hellweg Lütgendo., 3:59:47 Std.). Bei den Damen war neben Elke Saalbach noch Kerstin Lehrke (Viermärker, 3:37:22 Std.) im Vorderfeld zu finden. Beim Inline-Wettbewerb rollte Michaela Neuhaus (LT Bittermark) nach 2:14:05 Std. ins Ziel.