LC Rapid Dortmund 2000

Philipp Gröner spult Rennen wie ein Uhrwerk herunter

Westfälische Rundschau
25.10.2004
(P.M.) Philipp Gröner (LC Rapid) gab beim Internationalen Amsterdam-Marathon ein viel versprechendes Debüt auf der klassischen Distanz. Der angehende Pädagoge legte die 42,195 km in respektablen 2:56:53 Stunden zurück und blieb damit auf Anhieb unter der begehrten Drei-Stunden-Marke. Philipp Gröner spulte das Rennen wie ein Uhrwerk herunter. Dies unterstreichen auch seine Zwischenzeiten von 21:07 Minuten über 5km, 42:20 Minuten über 10km und 1:28:53 Stunden über die Halb-Marathonstrecke.
Auch Wolf Weber (LT Bittermark) startete in der Stadt der Grachten über die Marathon-Distanz und gefiel mit 3:09:50 Stunden. Der Bittermärker war das Rennen mit Zwischenzeiten von 20:16 Minuten über 5km und 40:52 Minuten über 10km allerdings recht forsch angegangen, so dass er auf dem Schlussabschnitt das hohe Tempo Tribut nicht ganz durchstehen konnte.
Beim München-Marathon beeindruckte der 70-jährige Jürgen Lauricks (Viermärker WG) in seiner Altersklasse als sicherer Sieger in 3:30:18 Stunden. Recht gut hielt sich auch sein Teamkollege Peter Kossin in der Klasse M 40 mit 3:14:41 Stunden.
Bei den Damen überraschte Regina Cyrol (Corpomed Hilton) mit starken 3:37:17 Stunden. Recht zufrieden mit ihren Zeiten waren auch die beiden Viermärkerinnen Marion Schütte (W 35, 3:57:43 Std.) und Susanne Schmidt (W 40, 3:58:01 Std.).
Dass man im fortgeschrittenen Alter auf längeren Strecken noch erstaunliche Leistungen erzielen kann, bewies Horst Ehler-Hans (LT Wischlingen) beim Marathonlauf "Rund um den Baldeneysee". Als Sieger der M 70 erzielte der ausdauernde Senior ausgezeichnete 3:37:59 Stunden. In der Klasse W 60 hatte es Bärbel Mandel (LT Bitter-mark) mit 3:54:24 Stunden am eiligsten. Radsportler Wolfgang Köthe (RV Sturmvogel), der sich gelegentlich auch die Laufschuhe schnürt, unterstrich seine enorme Ausdauer mit 3:21:36 Stunden.
Beim 1. Wald- und Wellenlauf in Kellenhusen an der Ostsee gab es über 10km einen überlegenen Start-Ziel-Sieg für Heike Schrogl (LC Rapid) in 43:28 Stunden. Ihr Ehemann Günter Schrogl passierte eine Sekunde nach ihr die Ziellinie und belegte damit in der Klasse M 45 den zweiten Rang. Sohn Fabian Schrogl konnte sich bei den B-Schülern über 1000m bereits frühzeitig vom Feld absetzen und gewann sicher in 3:58 Minuten.