LC Rapid Dortmund 2000

30. Dortmunder Citylauf

Horst Merz
14.09.0014

Das schöne Herbstwetter lockte rund 1200 Laufbegeisterte in Dortmunds Innenstadt zum 30. BIG City – Lauf, und rund um den Friedensplatz feuerten zahlreiche Zuschauer die Teilnehmer an.

Das Rennen auf dem durch Dr. Jürgen Brunsing genau vermessenen Kurs über die „Königsstrecke“ von 10 000 Metern, begann Tillmann Goltsch (LT Bittermark) mit furiosem Tempo, dem Michael Ruhe (LG Olympia) zunächst nicht folgen konnte. Aber schon nach wenigen hundert Metern schloss er auf und erkämpfte nach 2000 Metern einen sicheren Vorsprung, den er souverän verteidigte. Zwar bemühte sich Goltsch auf den beiden Kilometern noch einmal heran zu kommen, doch ließ sich der lange LGOer den Sieg nicht mehr streitig machen. Nach 34:29 Minuten ließ er sich im Ziel bejubeln, 30 Sekunden später beendete Goltsch das Rennen. M 40er Peter Kurtz (LC Rapid) hielt sich als Dritter hervorragend, und ihm war nach 35:30 der Erfolg in der M 40 nicht streitig zu machen.

„Ich wollte Michael mit einem schnellen Beginn den Schneid abkaufen, und dabei habe ich mich wohl übernommen.“, kommentierte Goltsch. „Als ich nach zwei Runden einen klaren Vorsprung heraus gelaufen hatte, achtete ich nur noch darauf, dass Tilmann nicht mehr näher kommt, denn ich bin nicht sicher, ob eine Spurtentscheidung zu meinen Gunsten ausgegangen wäre.“, erklärte der sichere Sieger, und stellte zufrieden fest: „Auf dem Friedensplatz hatte ich Tillmann immer im Blick und konnte meinen Vorsprung kontrollieren.“

 

 

Bei den Frauen war Angela Moesch (LG Deiringsen) mit 40:50 Minuten eine Klasse für sich.

Knisternde Spannung brachte der „Fünfer“. Anselm von Borries (LG Rapid) und die LGOer Fabian Dillenhöfer sowie Frank Meier bestimmten überlegen das Geschehen. Dann musste Meier abreißen lassen, und ein Ausreißversuch von Dillenhöfer scheiterte. Als der Rapido 400 Meter vor dem Ziel noch einmal das Tempo verschärfte, konnte Dillenhöfer nicht mehr folgen. Gute 15:55 Minuten zeigten die Uhren für von Borries, neun Sekunden zurück folgte sein Kontrahent. „Natürlich freue ich mich über diesen Erfolg, aber normalerweise ist Fabian schneller als ich. Aber er hat seit heute morgen um sechs Uhr beim Streckenaufbau gearbeitet, und das hat ihn sicher viel Kraft gekostet.“ erwies sich von Borries als fairer Sieger.

Die Schwestern Linda und Marina Wrede (beide LGO) liefen gleichauf über den Kurs und nach 19:47 Minuten ins Ziel. Marina war den damit schnellste Jugendliche, währen Linda bei den Frauen in Front war.