LC Rapid Dortmund 2000

Jana Hartmann zollt hohem Tempo Tribut

RN
17.05.2010
DORTMUND Der Läuferabend des LC Rapid wurde einmal mehr zur am besten besetzten Vereinsveranstaltung des Sommers, und der Sportliche Leiter der Rapidos, Günter Schrogl, konnte sich über 350 Teilnehmer freuen.
Dabei standen die 1000 Meter im Mittelpunkt. Da Lokalmatadorin Jana Hartmann (LG Olympia) und die Wattenscheiderinnen Janina Goldfuß und Denise Krebs während dieses Sommers noch oft aufeinander treffen, gingen sie sich zu diesem frühen Zeitpunkt aus dem Weg. Jana bestritt dieses Rennen aus dem vollen Training heraus und begann, geführt durch ihren „Hasen“ Florian Wolter, etwas zu schnell.

"Einfach zu kalt"


Das rächte sich auf den letzten 200 Metern, als sie das Tempo nicht halten konnte. 2:46,28 Minuten wurden für sie gestoppt, und damit war sie 3/100 langsamer als Goldfuß im zweiten Zeitlauf, doch 68/100 schneller als Krebs. „Es war einfach zu kalt“, kommentierte sie und hakte das Rennen unter „Training“ ab. Sie will jetzt intensiv an ihrer Schnelligkeit arbeiten. Mira Räker wurde mit ordentlichen 2:53,40 gestoppt.

Ein hochklassiges Rennen war bei den Männern zu sehen. Nach einem furiosen Endspurt kämpfte sich Fynn Schwiegelshohn noch an die Spitzengruppe heran und erzielte mit vorzüglichen 2:25,96 Minuten persönliche Bestzeit. „Wenn ihm keine Verletzungen dazwischen kommen, kann das Fynns bestes Jahr werden“, freute sich Trainer Michael Glass. Henrik Böhringer schätzte seine Kraft richtig ein und steigerte sich auf 2:29,15.

Hollop qualifiziert sich für DM

Der A-Jugendliche Dominik Hollop konnte bei seinem ersten Rennen über 3000 Meter über viel versprechende 8:49,55 Minuten jubeln und qualifizierte sich für die „Deutschen“. Zakaria Talbi verriet mit 8:56,10 weiteren Aufwärtstrend. Über 1500 Meter imponierte Vorjahrsschüler Paul Kochhäuser, der sich nach einem mutigen Rennen durchsetzte und mit 4:15,11 Minuten die Norm für die „Deutschen“ nur um knapp zwei Sekunden verpasste.

Stark auch Langsprinttalent Jan Schneider. 11,55 wurden für den 16-Jährigen über 100 Meter und 52,78 bei seinem 400-Meter-Sieg gestoppt. Bei den Schüler-Wettbewerben ragte Anja Baluch (15) heraus, die mit 12,81 Sekunden über 100 Meter sowie 5,30 Metern persönliche Bestleistungen verbuchte. Oleg Kraft sprintete bei den Männern die 100 Meter in 11,03 Sekunden und flog bei seinem „Ausflug“ zum Dreisprung deutlich über die 15-Meter-Marke hinaus. Mit 14,24 gewann er den Wettbewerb.