LC Rapid Dortmund 2000

Marathon Drei Dortmunder schnuppern Höhenluft

RN
19.05.2009
 
DORTMUND Drei Mal standen Dortmunder auf dem obersten Treppchen beim Karstadt-Marathon.
do-Marathon6994.jpg
Start in Lütgendortmund, bei Regen ging es auf die lange Strecke.
Foto: Schütze
Am meisten begehrt waren bei der sechsten Auflage aber nicht die Auszeichnungen, sondern trockene Kleidung, denn die Akteure standen durch den um 55 Minuten verzögerten Start lange „im Regen“. Die Wagen mit der Ausrüstung waren bereits auf dem Weg nach Essen.

Aber einer gestandenen Langstrecklerin wie Rita Nowottny-Hupka (Foto/LT Wischlingen) können schwierige Bedingungen nichts anhaben. Die 49-Jährige wiederholte eindrucksvoll ihren Vorjahressieg (7. der Gesamtwertung) und musste mit 3:23:08 Stunden nicht bis zum Anschlag laufen. Dabei kontrollierte sie ständig ihre Pulsfrequenz, um im selbst gesetzten Limit zu bleiben.

Trainingseifer

„Ich war in diesem Frühjahr oft erkältet, da ich in meinem Beruf als Sozialpädagogin viel Kontakt mit Kindern habe“, sagte sie. Aber letztlich konnte sie sich mit bis zu 140 Trainingskilometern in der Woche doch noch gut vorbereiten und legte damit auch die Basis für die legendären 100 Kilometer im Schweizer Biel, wo sie in Kürze unter den ersten Zehn ins Ziel laufen möchte. Regina Tank sorgte mit 3:34:15 Stunden für den Dortmunder Doppelerfolg.

Im Dress der Stadt Dortmund überzeugte „Rapido“ Georg Kott. Er wurde in der M 45 nach ausgezeichneten 2:51:10 Stunden seiner Favoritenrolle gerecht und führte ein umfangreiches Team der Dortmunder Stadtverwaltung an, das vor allem im Halbmarathon mit einer Reihe ausgezeichneter Leistungen aufwartete.

Bekel überrascht

Für einen überraschenden Sieg sorgte Uwe Bekel (LT Bittermark) in der M 60. Nach 3:26:38 Stunden hatte er alle Attacken der Konkurrenz abgewehrt. Alfred Rüßmann (LT Wischlingen) erkämpfte nach seinem Vorjahreserfolg über die halbe Strecke in der M 70 nach 4:12:52 Stunden nun als Zweiter ins Ziel. Karen Mendelin (VWG), die durch ihr berufliches Engagement nur mehr so viel Zeit in ihr Training investieren kann, hielt sich auf Rang fünf dennoch in der Spitzengruppe der W 40 (3:36:55).

Unverwüstlich, der Wischlinger Senior Ehler-Hans Horst. Er entschied den Halbmarathon der M 75 nach imponierenden 1:50:17 Stunden für sich. Hilde Schwenke (Tri Geckos) belegte in der W 55 mit 1:46:00 Stunden Rang zwei. Schnellste Dortmunder „Halb-Marathoni“ war Kirsten Althoff (Medisport) mit 1:39:37 Stunden, und bei den Männern verdiente sich der M 35er Martin Drewes (Stadt Dortmund) mit 1:22:04 Stunden (4.) dieses Prädikat.

Im Schulmarathon gefiel die erste Formation des Gymnasiums an der Schweizer Allee, das sich nach 3:05:10 Stunden nur dem Gymnasium Wanne geschlagen gab. Die zweite Formation der Aplerbecker belegte Platz sechs.